Ansbach Plus | 18. August 2017 AN + | 18.08.2017

Bauer: „Dauerlärm macht Menschen krank!“

Sachsen b.Ansbach (ck) – Am heutigen Donnerstag, 23. Mai 2013, kamen Mitglieder des Umweltausschusses des Bayerischen Landtags nach Wicklesgreuth. Rund 60 Menschen, darunter viele Bürgermeister und Kommunalpolitiker der umliegenden Gemeinden sowie lärmgeplagte, interessierte Bürger, nahmen am öffentlichen Ortstermin teil, der auf Antrag von MdL Dr. Peter Bauer im Umweltausschuss mehrheitlich beschlossen wurde. Die Teilnehmer verschafften sich einen persönlichen Eindruck vom dort herrschenden Hubschrauberlärm.

Bei dem Ortstermin wurde unter anderem darüber diskutiert, wie weit andauernder Fluglärm die Gesundheit der Bevölkerung beeinträchtigt und wie der Freistaat Bayern seine Bürger vor Dauerlärm besser schützen kann. Anlass für den Ortstermin war die eingereichte Petition des Herrn Werner Kopper. Der Wicklesgreuther Bürger ist schon seit langem vom dort herrschenden Hubschrauberlärm geplagt. Sein Haus, das auch der Treffpunkt für die Ortsbesichtigung des Ausschusses war, liegt genau in der Flugschneiße der Hubschrauber, die in Katterbach starten und landen.

„Ich bin davon überzeugt, und unzählige Fachgutachten belegen dies eindrucksvoll, dass andauernder Lärm Menschen krank macht. Deshalb ist es höchste Zeit, dass sich der Umweltausschuss des Bayerischen Landtags heute endlich mit d­en Pro­blemen, die durch die Hubschrauberflüge in Katterbach verursacht werden, befasst“, sagte der Frankensprecher der FREIEN WÄHLER, Dr. Peter Bauer. Er selbst hat den Ortstermin im Umweltausschuss durchgesetzt und hat sich vor Ort für die Anliegen der lärmgeplagten Anwohner eingesetzt. „Es ist Pflicht des Staates, seine Bürger vor jeglichem Lärm zu schützen. Es ist überhaupt nicht zu begründen, dass beim Lärmschutz mit zweierlei Maß gemessen wird. Im Umfeld ziviler Flughäfen werden strenge Schutzmaßnahmen verlangt, für Militäreinrichtungen gelten nicht die gleichen Maßstäbe. Der Landtag muss hier dringend Wege zur Gleichbehandlung finden und den Lärmschutz und damit aktiven Gesundheitsschutz für die Bevölkerung sicherstellen“, so Bauer weiter.

Als „Baustein im Rahmen der Entscheidungsfindung“ bezeichnete der Landtagsabgeordnete Tobias Thalhammer (FDP) den Ortstermin. Im Vorfeld stimmte er gegen die Petition. Die heutigen Gespräche mit den Betroffenen überzeugten ihn allerdings, das Anliegen im Landtag noch einmal genauestens unter die Lupe zu nehmen. „Ich kann Ihnen heute noch keine Ergebnisse präsentieren, aber ich verspreche Ihnen, dass Dr. Bauer und ich im Landtag intensiv nachhaken werden“, so Thalhammer. Besonders lobte Thalhammer das hervorragende Engagement von Mdl Dr. Peter Bauer. „Er hat im Landtag für seine Bürger gekämpft wie ein Stier!“

Bild 2

Machten sich selbst ein Bild vor Ort: MdL Tobias Thalhammer, MdL Dr. Peter Bauer und Ministerialrat Marcus Mittmeyer (von links).

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