Ansbach Plus | 22. August 2017 AN + | 22.08.2017

Mitglieder des Umweltausschusses des Bayerischen Landtags in Wicklesgreuth

Sachsen b.Ansbach (ck) – Am kommenden Donnerstag, 23. Mai 2013, kommen Mitglieder des Umweltausschusses des Bayerischen Landtags nach Wicklesgreuth. Auch die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und lärmgeplagte Bürger wurden von MdL Dr. Peter Bauer dazu eingeladen. Bei einem öffentlichen Ortstermin wollen sich Abgeordnete und Bürger einen persönlichen Eindruck vom dort herrschenden Hubschrauberlärm machen. Treffpunkt ist um 18 Uhr in der Weidenstraße 4 in der Nähe des Wicklesgreuther Bahnhofs.

Bei dem Ortstermin soll unter anderem darüber diskutiert werden, wie weit andauernder Fluglärm die Bevölkerung beeinträchtigt und wie der Freistaat Bayern seine Bürger vor Dauerlärm besser schützen kann. Anlass für den Ortstermin ist die eingereichte Petition des Herrn Werner Kopper. Der Wicklesgreuther Bürger ist schon seit langem vom dort herrschenden Hubschrauberlärm geplagt. Sein Haus, das auch der Treffpunkt für die Ortsbesichtigung des Ausschusses ist, liegt genau in der Flugschneiße der Hubschrauber, die in Katterbach starten und landen.

„Ich bin davon überzeugt, und unzählige Fachgutachten belegen dies eindrucksvoll, dass andauernder Lärm Menschen krank macht. Deshalb ist es höchste Zeit, dass sich der Umweltausschuss des Bayerischen Landtags endlich mit d­en Pro­blemen, die durch die Hubschrauberflüge in Katterbach verursacht werden, befasst“, sagt MdL Dr. Peter Bauer. Er selbst hat den Ortstermin im Umweltausschuss druchgesetzt und wird sich dabei für die Anliegen der lärmgeplagten Anwohner einsetzen. „Es ist Pflicht des Staates, seine Bürger vor jeglichem Lärm zu schützen. Es ist überhaupt nicht zu begründen, dass beim Lärmschutz mit zweierlei Maß gemessen wird. Im Umfeld ziviler Flughäfen werden strenge Schutzmaßnahmen verlangt, für Militäreinrichtungen gelten nicht die gleichen Maßstäbe. Der Landtag muss hier dringend Wege zur Gleichbehandlung finden und den Lärmschutz für die Bevölkerung sicherstellen“, so der Frankensprecher weiter.

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